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Meinen ersten Kontakt mit Lehm hatte ich irgendwann als kleines Mädchen an einem Sommerregentag. Wir Kinder durften auf dem regennassen, glitschigen, lehmigen Platz vor unserem Haus ohne Kleider herumrutschen, uns wälzen, uns mit Lehm von oben bis unten einschmieren was mir unglaublichen Spaß machte.

Ich war damals ohne es zu wissen – in meinem Element.

 

Mein spielerischer Zugang sollte einer ernsteren Schulung an der Kunstgewerbeschule Graz Platz machen. Hier erlernten wir Keramikschüler materialgerechtes Arbeiten, künstlerische Themen umsetzen, formale Lösungen in Beziehung zur Zeit finden sowie handwerkliche Perfektion.

 

Meine Keramik heute, ist ein Zusammenspiel der Geschichte meiner Vergangenheit, meinem Gefühl für Formen, meiner Erfahrung als Handwerkerin und Unternehmerin, meinem künstlerischen Ausdruckswillen sowie dem Wunsch vieler Menschen nach einer Keramik für ihr tägliches genießen der Speisen auf einem stimmungsvoll gedeckten Frühstücks -Mittags und Abendtisch.